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Anästhesie aus dem griechischen übernommen bedeutet „Empfindungslosigkeit und ist der Oberbegriff für Narkose.Dabei unterscheidet man zwischen Lokalanästhesie (örtlicher Betäubung) und allgemeiner Anästhesie (Vollnarkose)


1. Audioanalgesie

Wissenschaftliche Tests haben erwiesen, dass das Hören von Musik eine Schmerz und Angstlinderung bewirken kann.
Während der zahnärztlichen Behandlung dürfen Sie gerne Ihre
Lieblingsmusik genießen.
Dazu stellen wir Ihnen einen CD-Player und besonders lärmdämpfende „In Ear“ Kopfhörer zur Verfügung, die das lästige oder angsteinflössende Bohrergeräusch übertönen.
Besonders empfehlenswert sind klassische Werke oder Entspannungsmusik, die beruhigende Wirkung auf die Atmung, Psyche, Herz und Kreislauf haben.
Natürlich stellen wir Ihnen auch gern unser umfangreiches CD- Musikprogramm zur Verfügung.

2. Lokale Betäubung zur Schmerzausschaltung

Wir können Ihnen in unserer Praxis eine möglichst angst- und schmerzfreie Behandlung anbieten.
Um eine völlige Schmerzfreiheit zu schaffen ist jedoch eine lokale Betäubung notwendig.
Manche Patienten haben besonders vor der Spritze beim Zahnarzt Angst.
Es gibt wirkungsvolle Tricks und Behandlungsmöglichkeiten, Ihnen die Betäubung angenehmer zu machen.

  • · A) „Coca- Colagel“ oder „Erdbeermarmelade“

(Wie wir es während der Kinderbehandlung zu sagen pflegen.)
Mit dieser Paste, welche auf das Zahnfleisch einmassiert wird, können wir auf Ihren Wunsch hin die Einstichstelle oberflächlich betäuben, ohne dass Sie den gefürchteten Einstich überhaupt bemerken (Oberflächenanästhesie).

  • · B) Betäubungsspray

Die Einstichstelle wird kurz eingesprüht und betäubt in kurzer Zeit das Zahnfleisch (Oberflächenanästhesie)

  • · C) Leitungsanästhesie

Bei der Leitungsanästhesie wird das Betäubungsmittel in unmittelbare Nähe des Nervs eingespritzt.
Dadurch werden die Lippe, Wange, Nachbarzähne und Zunge vorübergehend für ca. 3- 4 Std. betäubt.

  • · D) Intraligamentäre Anästhesie (Peripress- Technik)

Diese Betäubung erzielt man mit besonders feinen und dünnen Nadeln indem man sie direkt in den Zahnhalteapperat, zwischen der Zahnwurzel und dem Knochen, des zu behandelnden Zahnes setzt.

Der Vorteil für den Patienten:

  • · Keine Betäubung der Lippen, Wangen, Nachbarzähne oder Zunge
  • · Kein Nadelstich durch das Zahnfleisch (Schleimhaut)
  • · Praktisch schmerzfreie Applikation (man verspürt ein Druckgefühl)
  • · Sofortiger Wirkungseintritt

 

  • · E) Infiltrationsanästhesie

Mit sterilen Einwegkanülen wird das Zahnfleisch direkt an der Stelle des betreffenden Zahnes oder der Zahnregion zuverlässig betäubt.

3. Medikamentöse Beruhigungsmittel

Patienten, die unter sehr großen Ängsten leiden verordnen wir Medikamente, die die Angstzustände minimalisieren (z.B. Tabletten oder Saft).
Hinzukommt, dass sie die Wirkung der örtlichen Betäubung verstärken.
Diese Präparate nehmen sie ca. 40- 60 min. vor der Behandlung ein.
Nach der Behandlung sind Sie nicht mehr verkehrstüchtig und sollten deshalb eine Begleitperson mitbringen die Sie sicher nach Hause fährt.
Der große Vorteil dieser Medikamente besteht darin, dass Sie während der Behandlung tatsächlich weniger körperlichen- bzw. nervlichen Stress erleben.



4. Behandlung in Vollnarkose

„Aufwachen und alles ist überstanden“

Bei Patienten die einer zahnärztlichen Behandlung oder Operation sehr ängstlich gegenüber stehen (Kinder wie Erwachsene) oder unter starkem Würgereiz leiden, sowie Behinderten, bieten wir in unserer Praxis eine ambulante Vollnarkose an.
Diese Art der Behandlung ist die Methode der Wahl in Ruhe und in kurzer Zeit den Patienten zu versorgen.
Wo normalerweise mehrere Termine erforderlich wären können unter Vollnarkose verschiedene Behandlungen in einer Sitzung erfolgen.
Wir arbeiten mit einem professionellem Anästhesistenteam zusammen.

Behandlungsmöglichkeiten in Vollnarkose:

- Behandlung von sehr ängstlichen Kinder
- Legen von Füllungen
- Kronen und Inlays Präparationen
- aufwendige Parodontosebehandlungen
- Prophylaxebehandlung (Zahnstein entfernen, etc.)
- Gebisssanierung
- Zahnextraktionen
- Operative Eingriffe wie Wurzelspitzenresektion, Zysten, Weisheitszähne, etc.
- Setzen von Implantaten
- Behandlung behinderter Patienten


„Welche Untersuchungen sind vor
der Vollnarkose erforderlich?

1) Zahnärztlicher Befund
Vor Beginn der Behandlung ist ein genauer Befund des Gebisszustandes notwendig.Dazu benötigen wir gegebenenfalls Röntgenbilder oder Situationsmodelle des Ober und Unterkiefers, um einen individuellen Therapieplan herzustellen.

2) Allgemeinärztlicher Befund
Vor jeder Vollnarkose händigen wir dem Patienten Fragebögen aus, die er mit dem zuständigen Hausarzt, Internisten bzw. Kinderarzt bespricht. Dort werden Angaben über den allgemeinen Gesundheitszustand, der Lungenfunktion und der Herz- Kreislauffunktion gemacht.
Außerdem wird dem Patienten ein Aufklärungsblatt bezüglich der Narkose ausgehändigt.

Das sollten Sie vor der Narkose wissen und beachten:

  • Für die Durchführung ist allein der Anästhesist zuständig. Unterstützt wird dieser von einer Anästhesieschwester ,damit die Überwachung der Narkose und Vitalfunktion sicher durchgeführt werden kann.
  • Am Narkosetag sollten Sie mindestens 6 Stunden absolut nüchtern sein. Weder ein Schluck Wasser, das Lutschen von Bonbons, das Kauen von Kaugummis oder das Rauchen sind erlaubt !
  • Bitte tragen Sie bequeme Kleidung.
  • Sie sollten sich am Narkosetag von einem Bekannten oder Angehörigen in die Praxis begleiten lassen bzw. ein solcher, sollte Sie auf Abruf in der Praxis abholen, da Sie direkt nach einer Narkose nicht selbst Autofahren oder allein nach Hause gehen dürfen.
  • Zuhause sollten Sie ebenfalls nach der Narkose nicht allein gelassen werden, sondern müssen unter der „Aufsicht“ einer weiteren Person stehen.
  • Nehmen Sie sich für den Rest des Tages keine großen, wichtigen Sachen vor. Eine Narkose wirkt noch einige Stunden nach.
  • Die meisten Patienten vertragen eine Narkose ohne große Schwierigkeit. (Es kommen keine Übelkeitserscheinungen und Erbrechen vor )
  • Kinder: Bitte schicken Sie Ihr Kind morgens nicht in den Kindergarten oder in die Schule, damit es nicht unbewusst etwas isst oder trinkt.
  • Kinder sollten von 2 Erwachsenen abgeholt werden: einer kümmert sich um das Kind, der andere fährt das Auto (Bitte bringen Sie eine Unterhose/Slip zum eventuellen Wechseln mit)
  • Nach der Behandlung sollte Ihr Kind unbedingt 24 Stunden unter Ihrer Aufsicht sein!
  • Wichtig!: Patienten ab 18 Jahren, benötigen eine Überweisung vom Hausarzt, mit der Diagnose: „Behandlung unter Vollnarkose“

Dott. Univ. Bol. Gabriele Parusel

Zahnärztin/Ärztin

Heinz-Helmut Parusel

Zahnarzt

Sandweg 8
38226 Salzgitter

Reppnerschestraße 1
38226 Salzgitter

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